Am 7. März 2026 sind wir in Bludenz neue Wege gegangen. Wir haben eine Hochzeitsmesse ins Leben gerufen, die es bis dahin noch nicht gab – das 1. Bludenzer Hochzeitsevent.
Mein Ziel war es, eine Messe zu gestalten, die anders ist, als man es bisher kennt.
Ich wollte ein Gefühl vermitteln. Ein Gefühl von „Heimeligkeit“, Professionalität und Zusammenhalt. Gemeinsam ist uns das gelungen. In enger Zusammenarbeit mit der Fabrik Klarenbrunn, die uns den wunderschönen Spinnsaal, einige ihrer Möbel-Schätze und jede Menge Arbeitskraft zur Verfügung gestellt haben, haben wir gezaubert.
Aus dem vorher schon wunderschönen, besonderen und großen Raum wurde eine Messelocation mit Liebe zum Detail.
Helle, weiche Vorhänge haben die sterilen Rückwände ersetzt, den Raum geteilt und für eine unglaublich schöne Atmosphäre gesorgt.
Zudem war das gesamte Konzept der Messe neu. Wir haben euch ein Erlebnis versprochen und das haben unsere Besucher bekommen. In vier Time-Slots konnten sie sich nicht nur an den Ständen mit uns unterhalten, sonder auch live dabei zusehen, wie wir arbeiten. Wie das geht? Ganz einfach: In jedem Time-Slot hat eine freie Trauung stattgefunden, mit allem, was dazu gehört. Vier wundervolle Paare wurden gestylt (teilweise vor Ort, sodass die Besucher die Verwandlungen live verfolgen konnten), von unseren Ausstattern eingekleidet, mit Schmuck und Blumen versorgt. Und dann ging sie los, die freie Trauung: Warten auf die Braut, Musik zum Einzug, der sehnsüchtige Blick des Bräutigams, die individuelle und persönliche Rede der Traurednerin. Alles unter den wachsamen Augen und Linsen unserer Foto- und Videografen. Im Anschluss an die Trauung waren unsere Besucher Gäste auf der Agape, haben Häppchen und Getränke probiert, ein bisschen getanzt und sich weiterhin mit unseren Dienstleistern unterhalten.
So konnten die Messebesucher erleben, wie wir arbeiten und anhand dessen entscheiden, wer zu ihnen passt und wer nicht.
Eines meiner Brautpaare für 2027 hat dort Styling, Musik, Traurednerin und Fotografen gefunden und gebucht. Sie haben uns als Team erlebt und sich in unserer Mitte wohl und gut aufgehoben gefühlt. Und das ist es, was ich erreichen wollte, was wir als Team erreichen wollten. Dass unsere Gäste einen Vorgeschmack davon bekommen, wie sich ihre Hochzeit anfühlen kann. Und das ist uns mehr als nur gelungen. Besucher hatten Gänsehaut, Gäste hatten Tränen in den Augen. Wir haben gemeinsam getanzt, gelacht, beraten und hatten schlichtweg einen unvergesslichen Tag.
Sind wir jetzt perfekt? Nein, auf keinen Fall. Es gibt immer Dinge, die verändert werden können; angepasst, besser gemacht.
Aber irgendwann ist bekanntlich ja immer das erste Mal – und das war Unseres. Ein gutes, unvergessliches erstes Mal, aus dem wir lernen; aus dem ICH lerne.
Bevor ich mich jetzt aber wieder voll und ganz in die Umsetzung des zweiten Events stürze, halte ich einen Moment lang inne;
versuche, all das, was ich (zwar mit der Unterstützung toller Dienstleister, doch aber) fast im Alleingang auf die Beine gestellt habe, zu verarbeiten, zu begreifen und irgendwie zu würdigen. Wer mich kennt weiß, wie schwer mir das fällt.
Mit einer großen Portion Erschöpfung, Dankbarkeit, Freude und ein klein wenig Stolz schaue ich auf diesen Tag zurück.
Auf eine Idee, die Wirklichkeit wurde. Auf ein Dreiviertel Jahr, das geprägt war von unzähligen Stunden der Arbeit, langen Nächten, gemeinsamen Treffen, Telefonaten, Besprechungen und Meinungsverschiedenheiten. Auf ein Projekt, das mich hat wachsen lassen. Beruflich und menschlich.
Und das Beste an all dem ist, dass ich jetzt noch mehr tolle, neue Menschen in meinem Leben habe, auf die ich mich zu jeder Zeit und in allen Belangen verlassen kann. Und wenn man solche Leute um sich weiß, dann kann einem gar nicht mehr viel passieren.
Danke euch allen. Für euer Vertrauen in mich, für eure Arbeit rund ums Event, euer offenes Ohr Tag und Nacht, sowie eure unendliche moralische Unterstützung in allen Belangen und die liebevolle, aufmunternde Wertschätzung Tag für Tag.
Auf uns! Auf die Liebe! Und auf viele weitere erfolgreiche Events!
Fotos: Cheyenne Salzgeber, Lea Bitschnau, Ruth Barthold, NuMa Fotografie